Zwischen Rausch und Risiko – Was bringt Drug Checking?
Ein Audiointerview von Simon Fuchs
Dauer: 19 min.
Obwohl der Besitz von Drogen wie Ecstasy oder Kokain illegal ist, kann man diese Substanzen in Wien legal auf ihre genauen Inhaltsstoffe testen lassen. Konsumierende geben ihre Proben ab, diese wandern ins Labor und innerhalb weniger Tage, erfahren sie, ob lebensgefährliche Stoffe beigemischt sind. Das Prinzip heißt Drug Checking und wird u.a. von der Suchthilfe Wien unter dem Namen „checkit!“ angeboten. Es richtet sich an Menschen, die illegale Drogen konsumieren. Damit bewegt es sich an der Grenze zwischen Legalem und Illegalem. Wie funktioniert das Angebot? Was bringt es? Und gelingt es dadurch, den Drogenkonsum zu senken oder bewirkt es das Gegenteil? Darüber hat Simon Fuchs mit Katharina Sturm, Teamleiterin bei „checkit!“ gesprochen.
"Der Drogenmarkt ist sehr dynamisch, was die Reinheit und die Streckmittel betrifft. In Substanzen, die als Speed gekauft werden, ist sehr oft Koffein beigemengt und der Anteil an Amphetamin ist meist gering."
Katharina Sturm
Sozialarbeiterin und Teamleiterin bei Checkit!
Zu Katharina Sturm
Katharina Sturm ist Sozialarbeiterin und seit 2016 in unterschiedlichen Positionen bei der Suchthilfe Wien tätig. Seit 2022 ist sie Teamleiterin in der checkit!-Homebase in Wien, wo Konsumierende ihre Substanzen abgeben und Safer-Use-Beratung erhalten können.